Programm

Diskussionsveranstaltungen

naTo Leipzig – kulturelles Phänomen im gesellschaftlichen Einheitsbeton

Gesprächsrunde zur verändernden Wirkung der naTo, speziell in den 80er Jahren, im Stadtteil, in der Stadtgesellschaft und weit darüber hinaus.

Wie alles begann: Anfang der 80er Jahre, 09.10.2012

In dieser Veranstaltung hinterfragen wir und beleuchten, die Verankerung und die verändernde Wirkung der naTo, speziell in den 80er Jahren, im Stadtteil, in der Stadtgesellschaft und weit darüber hinaus.

Gesprächsrunde mit Bert Noglik (Musikjournalist), Jutta Duclaud (ehemalige Stadtbezirksrätin für Kultur, Leipzig) Hartwig Ebersbach (Maler) und Goetz Lehmann (Projektentwickler)

Anschließend:

THE NEW TRIO (Griechenland – Japan – Deutschland)

Floros Floridis(cl,bcl,as), Akira Ando(b) und

Günter Baby Sommer(dr)

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Im Feuer – 30 Jahre Sandow« Hörspielkino und Gesprächsrunde

 

Vorstellung des Hörspielkinoprojektes »Im Feuer«, das die Geschichte von Sandow in »Bildern«! durchstreift. Den Anfang, die Wendezeit, das Heute. Exzesse, Liebe und Rebellion bilden die Ingredienzien dieser Geschichte, die mit Schauspielern wie Alexander Scheer, Lars Rudolph und Ronald Zehrfeld besetzt ist.

Born in the GDR: Hörspielkino und Gesprächsrunde mit Kai-Uwe Kohlschmidt, 09.12.2012

Die Band SANDOW veröffentlicht zu ihrem 30 jährigen Jubiläum ein neues Album. Es ist das Hörspiel “Im Feuer”, das ihre eigene Geschichte in grellen Bildern durchstreift. Die wilden und rauhen Punkzeiten der Wendezeit, Exzesse, Liebe und Rebellion bilden die Ingredenzien dieser packenden Story, die mit bestaufgelegten Schauspielern wie Alexander Scheer, Lars Rudolph und Ronald Zehrfeld umgesetzt sind.

Für das Projekt relevant waren selbstverständlich die gesellschaftlichen Verwerfungen der Wendezeit, das Verschieben von Wertesystemen und emotionalen Befindlichkeiten. Doch auch dies bleibt, anhand der besonderen Geschichte der Band SANDOW erzählt, Hülle und Kontrastmittel, Hintergrund und Tangentenlauf. Diese Bandgeschichte ist gerade ein Exempel für ein autarkes Leben entlang gesellschaftlicher Strukturen und ihren jeweiligen Prämissen.

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Lutz Dammbeck: bild – collage – netzwerk (und retour)

 Lutz Dammbeck versuchte nach seinem Studium an der Leipziger HGB (1967-1972) eine eigene Form- und Bildsprache zu entwickeln, ohne Rücksicht auf damals in der DDR geltende Konventionen und immer neugierig und offen gegenüber neuen Einflüssen.

Film - Lesung - Gespräch 11.12.2012

Lutz Dammbeck zeigt am Anfang einen Kurzfilm und liest Auszüge aus seinem Buch. Danach versuchen er und Götz Lehmann im Gespräch einen Bogen von 1984 bis in die Gegenwart zu schlagen: Welche Rahmenbedingungen gab es damals für Experimente und Versuche, was waren die künstlerischen und technischen Möglichkeiten? Was für Möglichkeiten und Limitierungen gibt es heute für eine unabhängige oder eine marktorientierte künstlerische Produktion in Kunst und Medien? Wie beeinflussen neue technische Entwicklungen sowohl künstlerische Ideen als auch den Produktionsprozess?

  • Film »La Sarraz«, 1981, ca.12 min
  • Lesung »Besessen vom Pop«, ca.20 min
  • Gespräch Götz Lehmann, Lutz Dammbeck und Diskussion mit Publikum
  • Film »Umerziehung der Umerzogenen« Installation, 2007/2009, in der Ausstellung “MAN SON 1969″, Hamburger Kunsthalle, 2009
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Meilensteine

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Sandow | »30 Jahre im Feuer

Konzert im Werk 2-Halle D

SANDOW ist die vielleicht bekannteste und innovativste Indie/Underground/Avandgarde-Band auf dem Gebiet der ehemaligen Ostzone. Ihre Hits machten sie ebenso berühmt, wie ihre legendären exzessiven Liveshows und ihre Massenperformances.

Konzert im Werk 2, Halle D - 04.10.2012

Maischberger: Was hörten Sie denn damals so für Musik? Stefan Kretzschmar: Na Sandow ! Maischberger: ???

Sie blieben auch in den Neunzigern beharrlich Underground, warfen die BRAVO aus der Backstage, zelebrierten eine Monumentalverweigerung beim Bizzarfestival vor Iggy Pop, gaben TV-Konzerte auf Bunkern in der Normandie und bei der Mafia in Moskau. Sie inszenierten Theater und Hörspiele und veröffentlichten sechs Studioalben, die weltweit als absolut selbstständiges Werk Beachtung fanden. 2007 gaben sie nach sechsjähriger Pause ihr Comeback mit dem Babelsberger Filmorchester.

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Häxan« Stummfilm live im UT Connewitz

Die Komposition zum Stummfilmklassiker HÄXAN (1922) ist für ein achtköpfiges Instrumentalensemble (im Idealfall chorisch, also größer besetzt) und den Jugendchor der Oper Leipzig arrangiert wurden. Hans Henrik Wöhler wird als Sprecher agieren. In Leipzig kennt man ihn als Sprecher von Radebass.

Stummfilm live - UT-Connewitz - 16.11.2012

Die Komposition zum Stummfilmklassiker HÄXAN (1922) ist für ein achtköpfiges Instrumentalensemble (im Idealfall chorisch, also größer besetzt) und den Jugendchor der Oper Leipzig arrangiert wurden. Hans Henrik Wöhler wird als Sprecher agieren.

Sophie Bauer, die Leiterin des Chores wird Instrumentalisten und Sänger, die auch mit Raumbewegungen und tänzerischen Momenten agieren, zum Film dirigieren. Den mitunter mystischen, expressionistischen Bildern und düsteren, halb-dokumentarischen Szenen wird eine eher freundliche, zum Teil minimalistische Musik entgegengesetzt. Um das ,schwedische Flair’ des Films zu unterstützen, werden auf die Gesangsmelodien auch schwedische Texte (Zaubersprüche und ähnliches) gesetzt bzw gedichtet. Ironische Brechungen in der Musik dienen zusätzlich einer veränderten Sehperspektive und Rezeption.

Es liegt bislang noch keine deutsche Synchronisation zu diesem Film vor, es handelt sich daher in zweierlei Hinsicht um eine Weltpremiere.

Besetzung:

Hans Henrik Wöhler – Sprecher

Viktor Hartobanu – Harfe

Johannes Cotta – Vibraphon

Karola Elssner – Sax , Altflöte, Duduk

Gundolf Nandiko – Horn, Alphorn

Yumiko Tsubaki – Violine

Sascha Werchau – Violoncello

Tilman Schmidt – Kontrabass

Peter A. Bauer – Marimba, Pauken, Percussion

Sophie Bauer – Dirigentin, Leitung Jugendchor

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Urna meets Kroke

Weltmusik-Highlight aus Polen und China: KROKEs klezmergeprägte Improvisationskunst und Urnas Stimme verbinden sich so vortrefflich, dass die Luft vor Spannung förmlich knistert. Urna & KROKE werden gemeinsam einige wenige Konzerte in Deutschland geben.

Konzert im Werk 2 | Halle D - 22.11.2012

Urna Chahar-Tugchi, geboren in einer Hirtenfamilie im Grassland des Ordos, einem Hochplateau im Südwesten der Inneren Mongolei, aufgewachsen in einer Umgebung in der Gesang den Alltag prägte, lernte sie als Kind hunderte von mongolischen Lieder von ihrer Großmutter und ihren Eltern. Seit 1992 ist Urna als Sängerin auf zahlreichen Bühnen und Festivals auf der ganzen Welt zu Gast und beeindruckt durch ihre starke poetische Stimme. Ihr gesangliches Spektrum reicht von Pianissimo-passagen von bezwingender Intensität hin zu Melodieorgien im mongolischen Gesangsstil und furioser Lautstärke. Mit Eleganz und Leichtigkeit erhebt sie dabei ihre Stimme über nahezu vier Oktaven und in Improvisationen steigen ihre melodischen Gedanken gleichsam endlos in die Höhe.

 Kroke ist das jiddische Wort für Krakau – jene Stadt Polens, die sich als Metropole osteuropäisch-jüdischer Kultur wiederentdeckt. Die Band wurde 1992 von den drei Absolventen der Krakauer Musikhochschule Jerzy Bawoł (Akkordeon), Tomasz Kukurba (Bratsche) und Tomasz Lato (Kontrabass) gegründet. Die musikalische Identität des Trios liegt in der jiddischen Folklore-Tradition. Zusätzlich bauen sie Jazz- und Klassik-Elemente ein, ohne jedoch ihre Wurzeln zu verlieren. Die drei exzellenten Instrumentalisten sprengen den Rahmen traditioneller Klezmer-Musik mit einer Leidenschaft und Spielfreude, die sich unmittelbar auf den Hörer überträgt.

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Fast 9 Jahre TheaterTurbine in der naTo

Was sind 30 Jahre naTo und 10 Jahre TheaterTurbine gegen dieses unfassbare Jubiläum: Vor fast 9 Jahren ereignet sich der erste Auftritt der TheaterTurbine in der naTo – und ein Ende ist nicht abzusehen.

9 Jahre Riskante Spiele, 10 Jahre TheaterTurbine, 30 Jahre naTo - 08.12.2012

Vor fast 9 Jahren ereignet sich der erste Auftritt der TheaterTurbine in der naTo – und ein Ende ist nicht abzusehen. Das muss gefeiert werden, und zwar mit Gästen. Mit besonderen Gästen! Die TheaterTurbine hat sich Künstler der verschiedensten Stilrichtungen wie Tanz, Musik, Gesang, Bildende Kunst etc. eingeladen, um an diesem Abend gemeinsam zu improvisieren! Kann das gut gehen?

 


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